my Harley

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Bei uns kauft man eine Philosophie, das Motorrad gibt es dazu, so selbstbewußt kann nur einer auftreten: Harley Davidson. Kaum etwas vermittelt emotionaler den Traum von grenzenloser Freiheit als ein Ritt mit einer Harley über Amerikas Straßen.

Peter Fonda und Dennis Hopper machten es 1969 in dem Kultfilm Easy Rider vor. Etwa 50.000 Deutsche leben diesen Traum heute nach. Wer eine Harley kauft, wird für ein Jahr automatisch Mitglied bei der H.O.G., der Harley Owners Group. Nach einem Jahr kostet die Mitgliedschaft dann eine Gebühr, etwa 10.000 Deutsche zählen trotzdem dazu, weltweit sind es stolze 370.000 Mitglieder. Die Nachfrage nach Harley-Davidson-Maschinen übersteigt seit Jahren das Angebot; knapp 5000 Maschinen werden alljährlich in Deutschland abgesetzt.

Der Mythos Harley lebt, mehr denn je. Gegründet kurz nach der Jahrhundertwende im Jahr 1903, steuert das Unternehmen stolz auf den einhundertsten Geburtstag zu. Durch manchen geschäftlichen Sturm mußten die Schrauber aus Milwaukee gehen. Als die Japaner mit Macht auf den amerikanischen Markt drängten, verfügte Ronald Reagan ruck, zuck einen fünfprozentigen Einfuhrzoll. Aber auch eine konsequente Kundenorientierung brachte viele Fans zurück. Zum Beispiel besuchten die Chefs persönlich Harley-Treffs, hörten sich die Wünsche der Biker an und setzten diese um. Harley-Fahrer sind Genießer. Sie rasen nicht über die Autobahnen, sondern sitzen ganz entspannt auf ihrer Maschine, lässig zurückgelehnt, einen Integralhelm verschmähend – aber natürlich nicht helmlos – und rollen über staubige Landstraßen. Der Durchschnittskunde zählt zu den etwas gesetzteren Jahrgängen um die 40 mit einem respektablen Einkommen von 65.000 Dollar. Sahen so ihre Jugendträume aus? fragt geschickt eine Harley-Werbung und zeigt einen in die Pflichten des Alltags eingebundenen Menschen. Nein, natürlich nicht, aber ausbrechen geht auch nicht mehr so richtig. Ein bißchen zumindest hilft Harley-Fahren dabei, denn eine Harley kommt einfach nicht aus der Mode. Harley-Boss Teerlink brachte es auf den Punkt: Wir sind billiger als die Couch beim Psychiater.

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